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Medaille Winterschlacht im Osten

Der Winter 1941/1942 soll auch nach russischen Maßstäben extrem lange und kalt gewesen sein.

Um alle Soldaten auszuzeichnen, die sich unter diesen Bedingungen innerhalb des Zeitraumes vom 15.November 1941 bis 15.April 1942 an der Front im Osten bewährt hatten, wurde am 26.Mai 1942 die Medaille “Winterschlacht im Osten 1941/1942” gestiftet, die auch unter dem Namen Ostmedaille geführt wurde.

Der Beliehene mußte dabei mindestens 14 Tage lang an Gefechten oder an 30 Feindflügen teilgenommen oder Verwundungen oder Erfrierungen erlitten bzw. sich in ununterbrochenem Einsatz von mindestens 60 Tagen bewährt haben.

Die Medaille konnte an Wehrmacht- und Nicht-Wehrmacht-Angehörige, Angehörige einer ausländischen Armee und ausländische Freiwillige und Nichtkombattanten, wie z.B. Krankenpflegepersonal verliehen werden.

Außerdem wurde eine geographische Verleihungsgrenze festgelegt, d.h. nur östlich dieser Grenze kämpfende Soldaten kamen für eine Verleihung in Frage. Die runde, silbergraue Medaille wurde am schmalen Band im Knopfloch oder an der Ordensschnalle getragen.

Die Daten des hier gezeigten Stückes sind:

Masse: 35,71 x 44,45 mm.
Gewicht: 19,1 g.
Material: Zink.
Hersteller: 1 -  Deschler.