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Das U-Boot-Kriegsabzeichen

Schon im Ersten Weltkrieg hatte es ein U-Boot-Kriegsabzeichen gegeben. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bemühte sich der Befehlshaber der U-Boote sofort um eine Neustiftung, der auch am 13.Oktober 1939 entsprochen wurde.

Das U-Bootkriegsabzeichen konnte seither verliehen werden “an alle Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der vor dem Feinde tätigen U-Boote, die sich auf zwei oder mehr Fahrten gegen den Feind bewährt hatten.” Im Fall einer Verwundung konnte von mehr als zwei Feindfahrten abgesehen werden.

Vom U-Boot-Kriegsabzeichen haben zwei mit Brillanten besetzte Sonderausführungen existiert, eine wurde den Befehlshaber der U-Boote, dem späteren Großadmiral Karl Dönitz (1891-1980) verliehen, die zweite kam an die besten U-Boot-Kommandanten meist nach Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz zur Ausgabe.

Das U-Boot-Kriegsabzeichen war unter den Marinesoldaten des Zweiten Weltkrieges eine der begehrtesten Auszeichnungen. In einem Querovalen, goldbronzierten Lorbeerkranz zeigte es im Mittelteil ein stilisiertes U-Boot vom Typ VIIc, Symbol und Hauptvertreter der deutschen U-Waffe bis etwa 1942/1943.

Die Masse des Stückes sind 48,32 x 38,96 mm, Gewicht: 24,6 mm, Material: Buntmetall vergoldet.

Stiftung: 13.Oktober 1939
Verleihungen: 9.536

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