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Nahkampfspange des Heeres in Gold, Hersteller F&BL

Die Nahkampfspange in Gold war im Zweiten Weltkrieg die höchste infanteristische Auszeichnung als “Anerkennung für die Soldaten, die sich vielfach im Nahkampf Mann gegen Mann” bewährt hatten.

Soldaten, die diese Bedingungen in 50 Nahkampftagen erfüllt hatten, erhielten die höchste, dritte Stufe dieses Ehrenzeichens.
Die Auszeichnung war mit einem Sonderurlaub von 21 Tagen, und (bei Nichtbesitz) der automatischen Verleihung des Eisernen Kreuzes 1.Klasse verbunden. Der Beliehene hatte bei Erwerb der höheren Stufe die vorhergehende abzulegen.
Die Nahkampftage selbst konnten erst ab dem 01.November 1942 angerechnet werden, wovon es allerdings für alte, bewährte Kämpfer Ausnahmen gegeben hat. Ebenso wurde Verwundeten die Nahkampfspange schon bei einer etwas niedrigeren Zahl von Nahkampftagen verliehen.
Der Abstand zur silbernen Nahkampfspange mit noch einmal 20 weiteren Tagen Kampf “Mann gegen Mann” hat den Kreis derjenigen stark eingegrenzt, die diese hohe Auszeichnung im Zweiten Weltkrieg erhalten haben. Nur schwer vorstellbar sind heute noch die Aufopferung und der Schrecken, die hinter dieser Auszeichnung stehen.

Stiftung: 25.November 1942
Verleihungen: 584