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Nahkampfspange des Heeres in Bronze, Hersteller F&BL

Im dritten Kriegsjahr wurde möglicherweise in Anlehnung an die Frontspangen der Luftwaffe, die völlig neue Nahkampfspange gestiftet, als “sichtbares Zeichen der Anerkennung des mit der blanken Waffe und Nahkampfmitteln kämpfenden Soldaten”, ...”zugleich aber auch als Ansporn zu höchster Pflichterfüllung.”

Die Stiftung sah drei Stufen vor. Die Nahkampfspange in Bronze wurde als 1. Stufe für 15 Nahkampftage gegen reguläre feindliche Truppen verliehen, die Silberne für 30 Tage und die Goldene für 50 Tage. An die Anrechnung der Nahkampftage wurde von Beginn an ein sehr hoher Maßstab angelegt, um “den Wert des Ehrenzeichens zu schützen”. Das aus Feinzink hergestellte Ehrenzeichen wies eine olivbronzene Färbung auf und war 9,6cm breit und 2,5cm hoch.

Die Nahkampfspange wurde auf der linken, oberen Brustseite über allen anderen Orden getragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg durfte die Nahkampfspange “als infanteristische Auszeichnung” von den Inhabern wieder getragen werden, jedoch wurde der Reichsadler und das Hakenkreuz aus der Mitte entfernt.

Stiftung: 25.November 1942
Verleihungen: 36.452