Listinus Toplisten

Stahlhelm M35 Heer mit beiden Emblemen

von Uwe Bargmann

Eingeführt wurde er am 25.06.1935. Die Helmglocke gab es in fünf Größennummern. Der Kinnriemen besteht aus zwei Riemen, bei dem hier gezeigten Helm fehlt die kurze 11 cm lange Seite mit der angenähten Schnalle.
Bei den Lüftungslöchern sind flache Buchsen angebracht, welch dann ab März 1940 wegfielen. Sie wurden dann mit geprägt, man spricht dann auch vom M 35/40. Die Randbördelung fiel im April 1942 weg, der Nackenschirm erhielt dafür eine 4 mm leicht nach außen gerichtete Versteifungskante. Diese Ausführung wird als M 42 bezeichnet. Zum Anstrich ab 1940 erhielt der Helm einen welcher außen gerauht war, zur besseren Tarnung, oft wurde auf den frischen Anstrich Sand oder Sägemehl aufgebracht. Das schwarz - weiß- rote Reichswappen viel am 21.3 1940 weg. Das Hoheitsabzeichen viel am 28.8.1943 weg Helme mit Abzeichen wurden aufgetragen.

Der hier gezeigte M 35 hat den ersten Anstrich (Wehrmacht Heer) und ist noch nicht gerauht, es ist selten den meist wurden sie nach gestrichen oder mit Tarnanstrichen versehen. Er hat beide Original Embleme welches auch selten ist. Im Nacken hat er die Nr. 4399 an der Seite die Nr. SE66, der Innenhelm hat die Größe 58, ferner ist er von Träger mit seinem Namen versehen worden.
Originale Heeres Embleme wirken durch die Alterung oft gelblich bis Gold. Sie werden oft mit Marine Artillerie Helme verwechselt.
Andere Einheiten wie Luftwaffe oder Marine haben eine andere Farbe. Das Hoheitsabzeichen ist bei der Marine nicht silbern sondern Gold und bei der Luftwaffe ist es ein siebender fliegender Adler.

Diverse Tarnanstriche sind möglich.