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Das Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse ohne Schwerter

Bereits in der Zeit von 1914-1918 fehlte eine Auszeichnung, mit welcher Verdienste in der Heimat oder hinter der Front ausgezeichnet werden konnten. Gelöst wurde dieses Auszeichnungsproblem damit, dass das Eiserne Kreuz mit weiß-schwarzem Band verliehen wurde (Vergleich: EK im Fronteinsatz - schwarz-weißes Band).

Um diesen offenkundigen Fehler vermeiden zu können, stiftete man am 18. Oktober 1939 den

"Orden des Kriegsverdienstkreuzes". Das Aussehen lehnte sich stark an das Eiserne Kreuz an, sowohl in Bandfarben, als auch bei den Einteilungsklassen.

Nach einigen Änderungen der Verleihungsanforderungen gab es schlussendlich folgende Klassen:

Das Kriegsverdienstkreuz ohne Schwertern "für besondere Verdienste bei Durchführung von sonstigen Kriegsaufgaben, bei denen ein Einsatz unter feindlicher Waffenwirkung nicht vorlag".

Das Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern "für besondere Verdienste bei Einsatz unter feindlicher Waffenwirkung oder für besondere Verdienste in der militärischen Kriegsführung"

Es gab die Klassen:

  Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse KVK2

  Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse KVK1

  Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes RKKVK

  Goldenes Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes GRKKVK

  Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern KVK2mS

  Kriegsverdienstkreuz 1. Klasse mit Schwertern KVK1mS

  Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern RKKVKmS

  Goldenes Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes mit Schwertern GRKKVKmS

Die Verleihung richtete sich nicht nach den Dienstgrad und Dienststellung, sondern nur nach den Verdiensten.

Damit war mit dem Goldenen Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes die oberste Klasse geschaffen worden. Die unterste bildete die Kriegsverdienstmedaille, welche allerdings gesondert zu betrachten ist.

Die Trageweise entsprach in etwa der des Eisernen Kreuzes:

KVK 2. Kl  am Band

KVK 1. Kl. als Steckkreuz

RK des KVK und das GRK des KVK als Halsorden