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Ärmelschild Kuban 1943

Nach Stalingrad und dem Rückzug aus dem Kaukasus gelang es der 17. deutschen Armee auf der Taman-Halbinsel den sogenannten Kubanbrückenkopf von Ende Januar bis zum 9.Oktober 1943 zu halten.

Durch diese Aktion wurde der geordnete Rückzug von 300.000 Soldaten und unzähligen Mengen wertvollen Heeresmaterials ermöglicht.

Anlaß genug, um am 20.September 1943 zur “Erinnerung an die heldenhaften Kämpfe am Kubanbrückenkopf” den Kubanschild zu stiften.

Der Schild wurde an alle Soldaten verliehen, die “in der Zeit seit 1.Februar 1943 an den Kämpfen am Kubanbrückenkopf zu Lande, zu Wasser oder in der Luft ehrenvoll beteiligt waren und an einer Hauptschlacht teilgenommen, verwundet wurden oder sich in ununterbrochenem Einsatz von mindestens 60 Tagen bewährt” hatten.

Verleihungen vollzog Generalfeldmarschall von Kleist (1881 - 1954), Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Süd.

Der aus Feinblech oder Feinzink hergestellte bronzefarbene Kubanschild wurde am linken Oberarm der Uniform getragen.

Der hier gezeigte Kubanschild ist aus Eisen, die Auflage hat die Abmessungen 52,44 x 61,60 mm, Gesamtabmessungen 65 x 75 mm, das Gewicht liegt bei 19,5 g.

Der Zustand ist sehr gut.

Stiftung: 20.September 1943
Verleihungen: 145.000

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