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Gewehr Mosin-Nagant M1891/30 mit Bayonett

vorgestellt wird ein Russisches Gewehr - Mosin-Nagant M1891/30 welches ab 1930 gebaut wurde und auf den zaristischen Oberst „Monzin“ und den belgischen Erfinder „Nagant“ zurückgeht.

Das gezeigte Exemplar ist von 1939 und es trägt den Stempel des Arsenal Tula „Stern mit Pfeil“.

Es ist bislang nur wenig zur Geschichte speziell dieses Gewehres bekannt, es war jedoch das Standardgewehr der Sowjetischen Streitkräfte im 2.Weltkrieg, wobei es möglicherweise auch ein Scharfschützengewehr gewesen ist.

Soweit bislang in Erfahrung zu bringen war, ist dieses Gewehr als Gegenstück zum deutschen K98 zu betrachten.

Nach 1945 gehörte das Mehrladescharfschützenmodell 1891/30 zur Grundausrüstung der sowjetischen Streitkräfte. Dieser 5 schüssige Karabiner wurde noch 1956 in die „NVA“ eingeführt und hatte das Kaliber 7,62 x 54 R.

Vermutlich handelt es sich bei dem hier gezeigten Exemplar um ein Salut-Gewehr, denn das Schloss / Schlagbolzen sind nicht angeschliffen und das Lager bietet die Möglichkeit zur Aufnahme einer verkürzten Patrone. Der Lauf ist nicht vollständig geschlossen, eben so wie es bei abgeänderten Salut-Waffen der Fall ist. Allerdings ist kein Waffenexperte verfügbar, der hier nährere Auskünfte geben könnte.

Dennoch handelt es sich um eine demilitarisierte Waffe, die lediglich als Deko- bzw. Salutwaffe verwendet werden kann.

 - Lauf und Lager sind nummerngleich.

 - das Gewehr ist 123,5 cm lang, das Bajonett hat eine Länge von 50,5 cm.

 - es ist ein nicht nummergleiches, aber zu dem Gewehr-Typ gehöriges Bajonett mit dabei.

 - das Gewehr ist gut erhalten mit Gebrauchs- und Alterungsspuren.

Es ist eine durch das BKA abgenommene Original-Waffe, wie der BKA-Schlagstempel auf dem letzten Bild deutlich zeigt. Durch die Abnahme gehört dieses Gewehr zu den freien Waffen und ist an Personen über 18 Jahren frei verkäuflich.