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Fliegerschützenabzeichen mit Blitzbündel im Etui, Hersteller Assmann

von Uwe Bargmann

Das Fliegerschützenabzeichen mit Blitzbündel wurde am 19.1.1935 gestiftet, von Hermann Göring. Verliehen wurde es an Fliegerschützen, Bordfunker und Bordmechaniker nach abgelegter Prüfung. Es wird nur an tätiges fliegendes Personal verliehen. Verliehen wird es frühestens ein Jahr nach Beginn der Grundausbildung, im Laufe des Krieges konnte es dann auch schon nach 2 Monaten erworben werden. Oder nach 5 Feindflügen, oder einer Verwundung bei diesen.  1939 wurde es umbenannt von Militär- Fliegerschützenabzeichen in Luftwaffen - Fliegerschützenabzeichen.  Ab dem 12.12.1941 kam das Fliegerschützenabzeichen ohne Blitzbündel dazu. Es
bekamen dann die Fliegerschützen und Bordmechaniker. Die Blitzbündel wurden dann bei alten Abzeichen Amtlich bei der Truppe entfernt. Als letze Änderung kam das Fliegerschützenabzeichen ohne Blitzbündel mit  schwarzem Kranz. Es bekamen Soldaten ohne abgeschlossen Bordschützenausbildung, wenn sie fallweise als fliegendes Personal eingesetzt wurden. Sie mußten 10 Feindflüge nachweisen, oder einer Verwundung bei diesen.

Gestickte Ausführungen, durften ab Mai 1942 nicht mehr hergestellt werden.

- Größe , des Kranzes 42,35 x 53,51 mm, Adler 40,96 x 35,35 mm.
- Größe, Etui  77,70 x 79,43 x 25,53 mm.
- Gewicht 29,9 g.
- Gewicht des Etuis, 48,4 g.
- Hersteller Assmann & Söhne, Lüdenscheid.
- Material, Tombak.
- Der Hacken und das Scharnier aus Buntmetall / Nickel.
- Es liegt eine Expertise von Detlev Niemann vor.

Es gibt Ausführungen in Tombak , Neusilber, Alu und Zink.