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Flakkampfabzeichen der Luftwaffe aus Zink, im Etui

von Uwe Bargmann

Wollte Hermann Göring ursprünglich noch Meier heißen, wenn auch nur ein Feindflugzeug gegen seine Luftwaffe über Deutschland einfliegen könne, wurde die Flakartillerie nicht nur der Luftwaffe im Verlaufe des Krieges von wesentlicher Bedeutung in der Abwehr feindlicher Fliegerangriffe und später auch im Kampf gegen Panzer. Am 10.Januar 1941 wurde daher das Flakkampfabzeichen der Luftwaffe gestiftet.

Die Verleihung erfolgte an Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der Flakartillerie nach folgenden Bestimmungen:

I) bei Bekämpfung feindlicher Flugzeuge
a. für schwere und leichte Batterien bei mindestens 5 Abschüssen,
b. für Flakscheinwerferbatterien und Züge bei erfolgreicher Leitung in 15 bzw. 20 Fällen, die in mindestens 5 Fällen zum Abschuß geführt haben müssen.

II) bei Teilnahme an drei verschiedenen Kampfhandlungen gegen Erd- oder Seeziele unter schwierigen Verhältnissen.

Die Würdigung der Erfolge der Flakartillerie im Erdkampf und bei der Abwehr von Luftangriffen, unabhängig von der persönlichen Tapferkeit des Einzelnen stand bei diesem Abzeichen im Vordergrund.

Die Verleihungen begannen am 1.März 1941.

- Größe, 46,11 x 57,27mm, der Adler ist 41,23 mm breit.
- Das halb Etui ist 68,91 x 83,71 x 18,33 mm.
- Gewicht, 28,9 g. das Etui 19,7g..
- Material, Zink, die Nadel ist aus Eisen der Hacken ist aus Buntmetall.
- Der Adler ist separat aufgesetzt.
- Es ist ein Stück in einer Ausführung wie es sehr häufig verliehen wurde.
- Es ist ein Stück im sogenannten halb oder klapp Etui ohne Drücken und ohne Scharnier.