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Frontflugspange für Kampf- und Sturzkampfflieger in Bronze

von Uwe Bargmann

Gestiftet am 30.Januar 1941 für das fliegende Personal der Kampf-und Sturzkampfverbände.

Mit der Umschreibung Kampfverbände waren natürlich die deutschen Bomber aller Kategorien gemeint. Unter anderem wurden mit der Frontflugspange für Kampf- und Sturzkampfflieger auch die Besatzungen der Stuka-Bomber Ju 87, dem Symbol der deutschen Luftüberlegenheit zu Beginn des Zweiten Weltkrieges ausgezeichnet.

Diese Stukawaffe wurde im Zweiten Weltkrieg bis Kriegsende ein unverzichtbarer Bestandteil der Luftwaffe. Mit diesen sog. Jagdbombern konnten erstmalig präzise Bombardements auf Punktziele ausgeführt werden, und auch die Bewaffnung konnte z.B. mit Kanonengeschützen an die Panzerbekämpfung angepasst werden. Ihr großer Nachteil war dabei die mangelnde Wendigkeit und Schnelligkeit im Luftkampf gegen feindliche Jäger.

Die am 30.Januar 1941 eingeführte Frontflugspange wurde an die Besatzungen der Kampf und Sturzkampfflieger verliehen, die sich in 20 Frontflügen bewährt hatten, bekamen sie in Bronze.

Ab 20 Frontflüge gab es Bronze, ab 60 Frontflüge gab es Silber, ab 110 Frontflüge gab es Gold.

Am 26.06.1942 wurde der Stern (Anhänger) zur goldenen Spange geschaffen, er wird bei Kampf-, Seenotverbänden und Wettererkundungsstaffeln nach 300 Frontflügen verliehen.

Am 29.04.1944 wurden die Anhänger zur goldenen Spange geschaffen, es gab sie in Hundertzahlen von 200 – 1800 (2000).