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Zwei Fliegerchronographen

vorgestellt werden zwei Fliegerchronographen, die als die Urväter aller Fliegerchronographen gelten und weltweit gesucht werden.

Es handelt sich um eine Hanhart, die aus dem Besitz eines Flugzeugführers 1.(F) 100 stammt, sowie um eine Glashütte (Tutima) von einem Flugzeugführer 7. KG 30, gegen Ende des Krieges auf Jagd umgestellt 7. KG (J) 30, mit einer schönen Erinnerungsgravur.

Abgebildet sind auch die Werke beider Uhren, da Nachbauten von Poljot aus Russland auf dem Markt angeboten werden, die leider an Unkundige als Original verkauft werden, ebenso wie Uhren aus den 50igern.

Wie zu sehen, ist bei der Hanhart der untere Drücker mal ergänzt worden, noch durch den Träger bzw. einem seiner Erben.

Mit etwas Glück bekommt man eine Hanhart ab 1.000 €, eine Glashütte ist nur im Bereich von mehreren Tausend Euro zu bekommen.

Hanhart hat im Jahr 1999 eine Neuauflage von 2500 Stück, jedoch mit neuem Werk, da die Werkezuge für das alte Kaliber 41 (Kaliber ist in der Uhrensprache das Modell und hat nichts mit einem Jahr zu tun) Anfang der 50iger verschrottet wurden.

Auch Tutima hat eine Neuauflage mit neuem Werk herausgebracht. Die Werkezuge für das damalige Kaliber 59 wurden von den Sowjets seinerzeit abgebaut, diese wurden dann nach Moskau verbracht und die Uhren dort weitergebaut. Die Werkzeuge wurden dann auch dort in den 50iger Jahren verschrottet.