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Das Schlageterschild

Gestiftet am 26.Mai 1933 vom Schlageter-Gedächtnis-Bund in Hannover, als "Ehren-Erinnerungs-Abzeichen" zum 10jährigen Jahrestag.

Die Schilder sind mit "Kampfschnallen" bestückt, welche den Träger als "aktiven" Kämpfer ausweisen.
Diese Schilde haben dazu auch als Kennzeichnung die aufgelegten Schwerter im unteren Teil des Schildes.

Ohne Schwerter wurden die Schilde an Rhein- und Ruhrgefangene verliehen, die durch ein Kriegsgericht verurteilt wurden und bedingt durch ihre Haft, nicht aktiv am Geschehen teilnehmen konnten.
Diese Schilde sind selten zu finden!

Es gab insgesamt 8 Kampfspangen

1. Grenzschutz 1919/20
2. Baltikum 1919/20
3. Spartakus 1919/23
4. Rhein/Ruhr 1919/23
5. Rhein/Ruhr 1923/24
6. Oberschles. 1921
7. Kärnten 1919
8. NSDP 1922/23

Wobei die letzten beiden Spangen relativ selten auf den Schilden zu finden sind!

Das Schlageter Schild gab es in 3 Ausführungen

1. Form; Schildförmig ab Mai 1933
2. Form; Oval ab Juli 1934
3. Form; Rund ab März 1935

Weshalb das Schild dreimal die Form gewechselt hat, läßt sich nicht genau erklären!
Es gab Differenzen zwischen dem Schlageterbund und des Reichministers, später mit den Nazionalsozialisten, bezüglich dieser Organisation. Einerseits war der Schlageterbund keine anerkannte Freikorpstruppe, anderseits sah sich der Bund als Deckorganisation der NSDAP. Diese erkannte das Schlageterschild dennoch nicht als "Ehrenzeichen" der NSDAP an!

Im Jahr 1936 wurde der Schlageter-Gedächtnis-Bund aufgelöst.
Das Tragen der Schilde wurde aufgrund des Gesetzses über Titel, Orden und Ehrenzeichen verboten.

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