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Bewährungsabzeichen des Freikorps Lützow

Geschichtsabriss

Gegründet am 17. Januar 1919 in Berlin von den drei kaiserlichen Offizieren Major Hans v. Lützwow, Hauptmann Erich v. Bibow und Leutnant Walter Dehn.

Die Größe des Freikorps bestand aus ca. 1500 Mann.

Bereits im März 1919 kam es zum Einsatz bei Straßenkämpfen in Berlin, später auch in Braunschweig und München.

Bei den Kämpfen in Berlin und München tat sich das Freikorps durch besonders brutale Vorgehensweise hervor!

Wie schnell sich das Blatt wenden kann, bekam das Freikorps bei Kämpfen vom Februar bis April 1920 zu spüren.
Bei der Bekämpfung eines Aufstandes der Roten Ruhr-Armee, in Remscheid, wurden „die Lützower“ von 30.000 Arbeitern der Roten Ruhr-Armee, fast aufgerieben.

Nach Auffrischung und heranführen neuer Truppen, unter Beihilfe der Reichwehr, wurde der Aufstand dann niedergeschlagen.

Im April 1920 wurde das Freikorps Lützow aufgelöst.

Auszeichnungen

Das Freikorps Lützow hat zwei Abzeichen vergeben

1. Ehrenkreuz

2. Bewährungsabzeichen


Das Ehrenkreuz ist äußerst Selten auf dem Sammlermarkt zu finden! Vermutlich wurde es nur an Offiziere verliehen und es hat sicher nicht mehr als 50 Verleihungen gegeben! (?)

Bewährungsabzeichen

Die Stiftung erfolgte, wie beim Ehrenkreuz auch, wahrscheinlich nach Auflösung des Freikorps.

Zum Abzeichen selbst: Nach , bzw. gleichzusetzen mit dem Stern von Malplaquet, eines der schönsten Auszeichnungen des Freikorps. Das Bewährungsabzeichen erhielten vermutlich die Freikorpsmitglieder, die eine Mindestdienstzeit von 6 Monaten absolviert hatten und sich dementsprechend bewährten!

Die Stücke sind aus Bronze oder Messing, versilbert und vergoldet. Die Rückseite ist glatt und mit einer Verleihungsnummer versehen. Vermutlich gingen die Verleihungen nicht über die 700 Stück hinaus! (?)

Hersteller dieser Auszeichnung war die Firma Godet in Berlin.