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Das Eiserne Kreuz  1. und 2. Klasse

Das Eiserne Kreuz hat schon ein lange Geschichte. Es war ursprünglich ein preußisches Ehrenzeichen. Gestiftet 1813 folgten erneute Stiftungen in den Jahren 1870, 1914, sowie 1939. In jenem Jahr musste man sich jedoch Gedanken über eine Erweiterung machen. Der Grund dafür war, daß nach Abschaffung der Monarchie die höchsten Kriegsauszeichnungen wegfielen. Der Orden des Pour le Mérite und andere Orden konnte nach 1918 nicht mehr verliehen werden.

Das Eiserne Kreuz wurde am 1. September 1939 neu gestiftet. Damit wurde die 1813 begonnene Tradition weitergeführt. Es gab folgende Klassen:
- das Eiserne Kreuz II. Klasse,
- das Eiserne Kreuz I. Klasse,
- das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und
- das Großkreuz.

Im Verlauf des Krieges wurden noch weitere Stufen hinzugefügt, weiterhin wurde die Spange 1939 eingeführt. Soldaten, die im 1. Weltkrieg das Eiserne Kreuz II. und/oder I. Klasse verliehen bekommen hatten, erhielten an Stelle eines neuen Kreuzes eine Spange.

Trageweise:

Das Ordensband des Eisernen Kreuzes II. Klasse wurde durch ein Knopfloch gehängt. Das eigentliche Kreuz wurde nicht getragen. Das Eiserne Kreuz I. Klasse wurde auf der linken Brustseite getragen, wie die Waffenabzeichen gem. H.A.O./Heeres-Anzugs-Ordnung/-H.Dv. 122 - Abschn. B Nr.28 Trageweise in und außer Dienst.

Verleihungszahlen:

Verleihungszahlen für das Heer und die Waffen-SS:

ca. 2 300 000 Eiserne Kreuze II. Klasse

ca. 300 000 Eiserne Kreuze I. Klasse

Weitere Informationen:

Die Jüngsten Inhaber des Eisernen Kreuzes:

Der 12-jährige Jungzugführer Alfred Zeck erhielt das Eiserne Kreuz II. Klasse weil er 12 deutsche Soldaten aus feindlichem Feuer geborgen hatte.

Der 14-jährige Kurt Fischer erhielt für die Rettung Schiffbrüchiger 1942 das Eiserne Kreuz II. Klasse.

Der 16jährige Hitlerjunge Günther Harms das Eiserne Kreuz II. Klasse weil er sich bei Rettungsarbeiten nach einem Fliegerangriff erhebliche Brandwunden davontrug.