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Schirmmütze für Offiziere der Artillerie mit handgestickten Abzeichen, Adler in der 2. Form.

von Uwe Bargmann

Die Mütze wurde so von einem Offizier der Artillerie getragen, zu erkennen an der roten Waffenfarbe der Vorstöße.

Die Abzeichen sind handgestickt, der Adler / das Hoheitsabzeichen ist noch in der 2. Form, die Abmessungen sind ca. 65 x 31 mm.

Der Mützenschirm ist aus Vulkanfiber, auf ihm wurde auch die Größe 55 ½ vermerkt, die Mützenform nennt man Sattelform.

Die Innenausstattung dieser Mütze ist aus Seide beziehungsweise Kunstseide und ist gut verarbeitet, die Mütze ist aus feinem Tuch hergestellt worden. Der Hersteller ist „Ehr. Bebber Dresden Kavallerist. 8“

Sie ist in einem authentischen und kaum getragenen guten bis sehr guten Zustand.

Die Mützen der Reichswehr hatten einen runderen Deckel, die so genannte Tellerform. Mannschaften haben statt der Kordel einen Sturmriemen aus Schwarz lackiertem Kunststoff und selten aus Leder. Für Generale ist die Mützenkordel feuervergoldet.

Der Adler 1. Form wurde 1934 eingeführt und schon 1935 durch die 2. Form ersetzt, die 1. Form wurde aber aufgetragen.

1. Form ca. 4,90 cm x 2,8 cm und der Adler hat kürzere Flügel.
2. Form ca. 6,35 x 2,5 cm.

Siehe auch
Schirmmütze für Offiziere der Artillerie mit handgestickten Abzeichen, Adler in der 1. Form.