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Pickelhaube einer Behörde mit Schuppenkette und preußischem Gardestern

von Uwe Bargmann

Es ist eine Lederhaube mit dem alten Offiziersinnenfutter wie sie vor 1897 hergestellt wurde.

Eine wahrscheinliche Verwendung ist bei einer Behörde in der Provinz zu suchen.

Am wahrscheinlichsten ist hier wohl eine Verwendung bei der Feuerwehr.

Sie wurde dort wahrscheinlich von einem Unteroffizier / Zugführer oder ähnlichen Rang getragen.

Solche Helme wurden noch bis in die 30er Jahre aufgetragen.

Die Pickelhaube ist sehr gut erhalten und in allen Teilen authentisch und zusammengehörig.

Es ist ein Lederhelm ohne die Preußen-Kokarde schwarz / weiß.

Ob die fehlende Kokarde abhanden gekommen ist oder ob nie eine an dieser Haube gewesen ist (gegen die Vorschrift) läst sich nicht sicher klären.

Es ist der keine Stempelung in dem Helm zu finden.

Das Innenfutter ist aus schwarzen Leder und es weist 15 Laschen auf welche durch ein Band in der Große angepasst werden kann.

Der Helm hat eine Schuppenkette aus Messing welche an Schraubrosetten am Helm befestigt wird.

Die Hinterschiene hat keine Schiebeklappe mit einem Luftloch.

Die Spitze weist 2 Lüftungslöcher auf.

Die Spitze sitzt auf einem Kreuzblatt welcher mit 4 Splinten befestigt ist.

Der Vorderschirm und Hinterschirm hat eine Einfassungsschiene aus Messing.

Das Helmwappen ist der „Gardestern mit dem Preußenadler und der Umschrift Suum Cuique“.

Suum Cuique ist lateinisch es bedeutet „Jedem das Seine“.